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Schriefers, Thomas; Ausstellungsarchitektur

Geschichte, wiederkehrende Themen, Strategien
Temporäre Architektur verlangt von Planern, interdisziplinär zu arbeiten. Der Bogen spannt sich vom Hoch- und Tiefbau über Logistik, Kommunikations- und Produktdesign bis zum Marketing. Schließlich folgen temporäre Gebäude eigenen Vorgaben. Wie sollte man sonst begreifen, dass Bauten für den Abriss errichtet werden? - Bauten, die im Idealfall während der kurzen Zeit ihrer Existenz höchste Aufmerksamkeit genießen, nicht selten aber auch nach ihrer Demontage eine recht einmalige Wirkung erzielen: beispielsweise Mies van der Rohes Barcelona-Pavillon, der als Inkunabel modernen Bauens derart verehrt wurde, dass er Jahrzehnte nach dessen Abriss am selben Ort erneut aufgebaut wurde. Allein die Architektur der Kölner Werkbundausstellung 1914 (u.a. das berühmte Theater von Henry van de Velde, Bruno Tauts Kristallhaus, die Industriehalle von Peter Behrens und das von Walter Gropius entworfene Verwaltungsgebäude) gelten als Synonym für wegweisende Bauten der Moderne. Hinweise fehlen in kaum einem Standardwerk. Und doch handelt es sich um vergangene Architekturen, die höchstwahrscheinlich gar nicht realisiert worden wären, wenn man sie unter "normalen" Umständen für Standorte im urbanen Raum vorgeschlagen hätte. Was bestimmt die Qualität jener Architektur, die den Dialog mit anderen Fachrichtungen nicht scheut?





156 Seiten, 21 cm x 28 cm, zahlreiche Abbildungen, Broschur
ISBN 978-3-89946-037-7
19.80 €
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