rasch verlag bramsche

Seit Jahrzehnten steht der rasch Verlag für Publikationen aus der Region und über die Region (von regionalhistorischen Arbeiten bis hin zu Bildbänden), aber auch für anspruchsvolle Werke aus dem Bereich der Kunst.

Im Jahr 1961 erschien das erste richtige Buch, eine umfangreiche Chagall-Monographie, ein Druckauftrag vom DuMont Buchverlag, eine der renommiertesten Adressen für Kunstpublikationen. Ein Jahr später folgte, als Projekt des eigenen Verlags, "Das Bauhaus" von Hans M. Wingler, das zum Klassiker wurde.

1982 brachte der Verlag gemeinsam mit DuMont den großen Kunstband "Felix Nussbaum - Leben und Werk" heraus. Es war die erste Publikation über den 1904 in Osnabrück geborenen und 1944 in Auschwitz ermordeten Künstler. Bis heute bringt der Verlag immer wieder Publikationen zu Leben und Werk des Osnabrücker Malers heraus, dessen Bilder im eigens dafür vom Stararchitekten Daniel Libeskind geplanten Felix-Nussbaum-Haus einen besonderen Platz gefunden haben.

Parallel zum Nussbaum-Engagement wurde die verlegerische Betreuung kunst- und kulturhistorischer Forschungsergebnisse zunächst aus Stadt und Region vorangetrieben. Im Verlag erscheint beispielsweise die anspruchsvolle Reihe "Osnabrücker Kulturdenkmäler -Beiträge zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt Osnabrück".

Daneben sind als wichtiger Schwerpunkt des Verlagsprogramms auch Ausstellungskataloge, Kunst- und Künstlerbücher zu nennen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Museen der Region sind im Laufe der Jahre mehr als 150 Publikationen, teilweise in mehreren Auflagen, erschienen.
Inzwischen geht das verlegerische Engagement weit über die Region hinaus.

Auch das Ende 2003 erschienene "Holographic Network" mag als Beispiel für diese Entwicklung stehen,sowohl in inhaltlicher Hinsicht (das deutsch-englische Buch mit Beiträgen namhafter Autoren der Internationalen Kunstszene dokumentiert die Holographie in Kunstgeschichte und Gegenwart) als auch aufgrund seiner gestalterischen und drucktechnischen Qualität.

Eine ausgezeichnete Farbreproduktion ist für den Bramscher Verlag Anspruch und Verpflichtung. Gewährleistet wird die exzellente Wiedergabe von Kunstwerken durch die kompromisslose Forderung an die Druckerei nach Einsatz modernster Technologien. Diese Kompetenz wird inzwischen von vielen anderen Verlagen anerkannt, die ihre eigenen Bücher im Hause Rasch produzieren lassen.

So sind Produkte des Hauses seit 1973 (als der Kunstband "Paul Richard Lohse - Modulare und serielle Ordnungen" vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Auszeichnung "Eines der schönsten Bücher" erhielt) wiederholt wegen ihrer drucktechnischen und gestalterischen Güte als "schönste Bücher" ausgezeichnet worden. Dies zeugt schließlich auch vom ästhetischen Vergnügen der Büchermacher an ihrer Arbeit.